Herzlich willkommen

In diesem Blog wollen wir Schülerinnen und Schüler des Profils Lebenswelten (8. Jahrgang) unsere Ergebnisse zum Thema „Gerechter Konsum in der Region“ präsentieren. Den Besucher erwarten Hintergrundberichte und Tipps für den fairen Einkauf in der Region Syke und umzu.

3 Gedanken zu “Herzlich willkommen

  1. VERBRAUCHER INITIATIVE ruft zu verantwortlichem Konsum auf

    Berlin, 20. August 2012. Weltweit arbeiten Millionen Menschen unter sklavenähnlichen Bedingungen, um unseren Bedarf an Gütern zu decken. Zum Internationalen Tag der Abschaffung der Sklaverei plädiert die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. an die Konsumenten der Industriestaaten, vermehrt Produkte aus dem Fairen Handel zu kaufen.

    Offiziell ist die Sklaverei abgeschafft, doch in Wirklichkeit leben weiterhin Millionen Menschen in Abhängigkeiten, aus denen sie sich kaum befreien können. Ob als Arbeitssklavinnen in indischen Textilfabriken, die mit dem Versprechen angelockt wurden, sich eine ansehnliche Mitgift erwerben zu können. Oder als Schürfer in Minen im Kongo, in denen das für Handys notwendige Metall Coltan abgebaut wird. Oder als Landarbeiter in Bangladesch, die sich für den Kauf von Saatgut hoch verschulden müssen. Der harte Wettbewerb von Unternehmen, die unsere Konsumgüter herstellen, bringt Menschen in den Ländern des Südens in Existenznot. Der Faire Handel holt sie dagegen aus der Abhängigkeit und verschafft ihnen ein besseres Einkommen und mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten.

    „Der Preisdruck auf dem Weltmarkt und undurchsichtige Produktionsstrukturen führen dazu, dass immer noch viel zu viele Menschen in Zwangslagen geraten, die wir uns nicht im Entferntesten vorstellen können“, sagt Saphir Robert, Referentin der VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. (Bundesverband). Sie appelliert an die Verbraucher, beim Kauf von Produkten weniger auf den Preis als auf die Bedingungen zu achten, unter denen sie hergestellt wurden. Das Fairtrade-Siegel garantiere, dass Waren unter sozial- und umweltverträglichen Bedingungen produziert werden. „Je mehr Produkte aus dem Fairen Handel wir kaufen, desto größer wird der Druck auf Unternehmen, ihre Herstellungsbedingungen insgesamt zu verändern“, so Saphir Robert.

    Robert rät außerdem den Unternehmen, ihre Produktionsbedingungen freiwillig offen zu legen und sich stärker für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Herstellungsstätten ihrer Lieferanten einzusetzen. „Verbraucher wollen keine T-Shirts, Teppiche oder Handys, für die andere Menschen leiden oder gar sterben mussten“, so die Fachreferentin. Mit fairen Handelsbedingungen könnten sich Unternehmen einen Marktvorteil vor der Konkurrenz verschaffen.

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